Katholisches Pfarramt

Templin, Lychen, Zehdenick, Mildenberg

Prokopiusstraße 1

17268 Templin

 

Tel:  03 98 7 - 22 96
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pfarrei-templin[a]gmx.de

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 Liebe Gemeinde,

unseren Pfarrbrief schmückt eine Darstellung der Geburt Christi von Lorenze Lotto. Der Hintergrund ist dunkel – es ist Nacht, im Vordergrund das Kind und Maria – leuchtend hell. Wie kann es geschehen, dass

auch heute die Nacht, das Dunkel erhellt wird durch das Kommen Gottes? Mit einer Geschichte möchte ich das veranschaulichen. Die Geschichte ist von Pater Ludwig M. Lipp: „Ein Kunsthändler hat eine Fülle kostbarster Schätze gesammelt. Auf seinen Sohn ist er besonders stolz, der ihn bei den Reisen begleitet hat und zum perfekten Kunstkenner geworden ist. Doch dann kommt der große Krieg und der Sohn wurde zum Militär eingezogen. Nach Monaten erreicht den Vater die Nachricht: „Ihr Sohn ist bei dem Versuch, einen verwundeten Kameraden zu retten, gefallen." Es kommt das traurigste Weihnachtsfest für den alten Mann. Am Heiligen Abend schellt es an der Tür. Ein junger Soldat mit einer Papierolle unter dem Arm bittet um Einlass. „Ich bin derjenige, dem Ihr Sohn das Leben gerettet hat. Ihm kann ich nicht mehr danken, aber Ihnen, seinem Vater. Nehmen Sie bitte das Porträt Ihres Sohnes, das ich gemalt habe. Es ist kein Kunstwerk, aber ein Zeichen meiner Dankbarkeit." Das Bild bekommt einen Ehrenplatz. „Es ist das schönste und wertvollste Geschenk, das ich je erhalten habe", sagt der Herr seinen Nachbarn. Der alte Mann stirbt. Am nächsten Heiligen Abend soll sein Nachlass versteigert werden. Kunsthändler aus aller Welt reisen an. Die Auktion beginnt mit einem wertlosen Bild, das nicht auf der Liste steht. Protest im Saal. Doch der Auktionator besteht auf seiner Versteigerung. Schließlich bietet einer zehn Mark: „Ich kannte den alten Herrn und seinen Sohn. Ich war ihr Nachbar und bin nur aus Neugierde hier. Mehr als zehn Mark habe ich nicht." Ungewöhnlich lang wartet der Auktionator und ruft schließlich: „Zehn Mark sind geboten. Zehn Mark zum Ersten, zum Zweiten - und zum Dritten." „Geht es jetzt endlich zur Versteigerung der wertvollen Stücke?", ruft einer aus dem Saal. „Die Auktion ist beendet!" Ein unbeschreiblicher Tumult bricht aus. Der Auktionator erklärt: „Der Vater hat testamentarisch verfügt: „Wer den Sohn nimmt, der bekommt alles." „Wer den Sohn nimmt, der bekommt alles“, mit diesem Satz möchte ich auf das Weihnachtsfest schauen. Ich möchte das Versprechen annehmen, das uns Gott gibt in seinem Sohn. „Wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“, sagt Christus im Matthäusevangelium. Die Auktion in der Geschichte, lässt Pater Ludwig M. Lipp am Heiligen Abend stattfinden. „Wer den Sohn nimmt, der bekommt alle“ Dieses Versprechen ist das Geschenk des Heiligen Abend. Mögen Sie reich beschenkt sein durch die Fülle, die Gott uns anbietet. Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Ihnen

 

Ihr Pfarrer Thomas Höhle

 

 

 

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