Katholisches Pfarramt

Templin, Lychen, Zehdenick, Mildenberg

Prokopiusstraße 1

17268 Templin

 

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 Liebe Gemeinde, werte Gäste!

 kennen Sie das Vaterunser? „Ja, natürlich kenne ich das Vaterunser“, werden Sie bei dieser Frage denken,

 

 

 

 

„ich bete es doch in jedem Gottesdienst, ich kenne es auswendig. Ich bete es auch allein für mich. Ich bete es jeden Abend. Es ist mein bekanntestes Gebet.“ Man kann mit Recht sagen, das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin, wohl nicht zuletzt deshalb, weil Jesus selbst es seine Jünger gelehrt hat. In der Tatsache, dass es vielen Menschen vertraut geworden ist, das sie es „im Schlaf können“, liegt aber auch eine gewisse Gefahr: nämlich die Gefahr der Abnutzung, des mehr mechanischen Sprechens und Aufsagens ohne allzu viel innere Beteiligung. Manchem mag es da im Laufe des Lebens so ergehen, dass er plötzlich bei der einen oder anderen Bitte ins Stocken gerät, weil sie ihm nicht mehr so leicht über die Lippen kommt. Innere Widerstände und Fragezeichen melden sich, vielleicht sogar ein gewisser Überdruss über ein „So-dahin-plappern.“ Gerade deswegen kann es fruchtbar sein, sich mit diesen so vertrauten, in- und auswendig gelernten Worten zu beschäftigen. Was hat Jesus mit ihnen gemeint, als er sie seinen Freunden sagte? Die Theologie geht davon aus, dass uns in diesen Worten tatsächlich Jesu eigene Worte, seine eigene Stimme sozusagen, überliefert sind. Was lernen wir aus ihnen über Jesus selbst? Was war das Besondere, das Jesus mit dem Vaterunser gab? Und nicht zuletzt, was bedeutet uns Heutigen dieses Gebet? Lassen Sie uns in der kommenden Fastenzeit das Vaterunser neu entdecken! Dafür braucht es Zeit, jeden Tag oder jeden zweiten Tag 20 bis 30 Minuten zuhause, an einem Platz, wo Sie nicht gestört sind. Es sind nicht viele, aber einfache Vorbereitungen, die helfen: Eine Kerze anzünden. Telefon weit weglegen, wenn nötig, ein Schild an der Tür „Bitte nicht stören.“ Für die Besinnung Zuhause erhält jeder das Kursheft „Vater Unser Leben.“ Dort finden Sie alle nötigen Hinweise für die 20 bis 30 Minuten der Besinnung zuhause. Eine Anleitung beschreibt die einzelnen Schritte. Die ersten zehn Minuten sollen helfen, zur Stille, zur Sammlung zu führen. Diese Sammlung ist wichtig, danach bietet das Heft für vier Wochen Betrachtungen zum Vaterunser für jeden Tag an. Es sind nicht lange Texte, es sind kurze Impulse. Sie sollen anregen, für eigene Gedanken, für ein Gespräch mit Gott. Sieben Tage in der Woche. Wer diesen Rhythmus nicht einhalten kann – auch gut, Sie können auswählen. Am Mittwochabend wollen wir uns (außer in der Karwoche) um 19 Uhr, in der Kirche, treffen. In den letzten Jahren kamen wir zusammen, und in der Runde konnten wir uns austauschen. Es waren besondere Einblicke zu hören, wie die anderen die Texte wahrnahmen. In diesem Jahr wollen wir es anders machen, keinen Austausch, keine Texte, einfach nur Stille. Wir treffen uns in der Kirche, zum Beginn ein Taizégesang und danach Stille, 30 Minuten. Zum Abschluss ein kurzes Gebet. 45 Minuten, nicht länger soll es dauern. Das kann ich auch zuhause machen, eine halbe Stunde Besinnung, warum in der Kirche, wenn wir doch nur still sind, kann man fragen. Und doch, es ist etwas anderes, gemeinsam in der Kirche, Gemeinschaft, ohne Worte, jeder für sich und doch nicht allein. Nach der Hl. Messe am Aschermittwoch treffen wir uns zur kurzen Einführung in diesen Glaubenskurs. Das Kursheft „Vater Unser Leben“ können Sie auch vorher schon erhalten. Bitte dazu in die ausliegenden Listen eintragen. Wir treffen uns zum Gebet jeden weiteren Mittwoch um 19 Uhr in der Fastenzeit, außer in der Karwoche. Am Mittwoch, dem 21.03., treffen wir uns wieder – wie in den letzten Jahren – im Pfarrsaal zum Austausch und Rückblick auf die vergangenen Wochen. Herzliche Einladung zu dieser besonderen Weise, das Vaterunser kennenzulernen.

 

Ihr Pfarrer Thomas Höhle

 

 

 

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Templin
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Mittwoch: 8:00 Uhr
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Die genauen Gottesdienst- zeiten  entnehmen Sie bitte dem aktuellen Pfarrbrief.

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1. und 3. Sonnabend im Monat
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