Aktuelles

Liebe Gemeinde, werte Gäste,


in einem Weihnachtslied heißt es: „Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg
Führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht.“
Wie kann es sein, dass uns ein guter Stern aufgeht, der uns den Weg weist? Mit einer Geschichte möchte ich das veranschaulichen. Die Geschichte ist von Pater Ludwig M. Lipp:
„Ein Kunsthändler hat eine Fülle kostbarster Schätze gesammelt. Auf seinen Sohn ist er besonders stolz, der ihn bei den Reisen begleitet hat und zum perfekten Kunstkenner geworden ist. Doch dann kommt der große Krieg und der Sohn wurde zum Militär eingezogen. Nach Monaten erreicht den Vater die Nachricht: „Ihr Sohn ist bei dem Versuch, einen verwundeten Kameraden zu retten, gefallen." Es kommt das traurigste Weihnachtsfest für den alten Mann. Am Heiligen Abend schellt es an der Tür. Ein junger Soldat mit einer Papierolle unter dem Arm bittet um Einlass. „Ich bin derjenige, dem Ihr Sohn das Leben gerettet hat. Ihm kann ich nicht mehr danken, aber Ihnen, seinem Vater. Nehmen Sie bitte das Porträt Ihres Sohnes, das ich gemalt habe. Es ist kein Kunstwerk, aber ein Zeichen meiner Dankbarkeit." Das Bild bekommt einen Ehrenplatz. „Es ist das schönste und wertvollste Geschenk, das ich je erhalten habe", sagt der Herr seinen Nachbarn.
Der alte Mann stirbt. Am nächsten Heiligen Abend soll sein Nachlass versteigert werden. Kunsthändler aus aller Welt reisen an. Die Auktion beginnt mit einem wertlosen Bild, das nicht auf der Liste steht. Protest im Saal. Doch der Auktionator besteht auf seiner Versteigerung. Schließlich bietet einer zehn Mark: „Ich kannte den alten Herrn und seinen Sohn. Ich war ihr Nachbar und bin nur aus Neugierde hier. Mehr als zehn Mark habe ich nicht." Ungewöhnlich lang wartet der Auktionator und ruft schließlich: „Zehn Mark sind geboten. Zehn Mark zum Ersten, zum Zweiten - und zum Dritten." „Geht es jetzt endlich zur Versteigerung der wertvollen Stücke?", ruft einer aus dem Saal. „Die Auktion ist beendet!" Ein unbeschreiblicher Tumult bricht aus. Der Auktionator erklärt: „Der Vater hat testamentarisch verfügt: „Wer den Sohn nimmt, der bekommt alles."
„Wer den Sohn nimmt, der bekommt alles“, mit diesem Satz möchte ich auf das Weihnachtsfest schauen. Ich möchte das Versprechen annehmen, das uns Gott gibt in seinem Sohn. „Wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“, sagt Christus im Matthäusevangelium. Die Auktion in der Geschichte, lässt Pater Ludwig M. Lipp am Heiligen Abend stattfinden. „Wer den Sohn nimmt, der bekommt alle“ Dieses Versprechen ist das Geschenk des Heiligen Abend. Mögen Sie reich beschenkt sein durch die Fülle, die Gott uns anbietet. Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Ihnen

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
sowie ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen zusammen mit dem ganzen Pfarrhausteam

Ihr Pfarrer Thomas Höhle




Liebe Gemeinde,

im Pfarrhaus müssen wir immer wieder feststellen, dass die Monate Mai und Juni doch sehr stark mit Terminen belegt sind. Viele Feste und Veranstaltungen finden in dieser Zeit statt. In Stuttgart beginnt in dieser Woche der Katholikentag unter dem Motto „Leben teilen“. Das wird nach zwei Jahren Pandemie sicher ein großes, schönes Fest sein.
Doch auch wir hatten hier gerade unseren kleinen Katholikentag in Chorin unter dem Motto „You’ll never walk alone“ – „Du gehörst in mein Team- Gott“. Wider erwarten waren viele Leute gekommen, die Kirche war zum
Eröffnungsgottesdienst gut gefüllt. Das war natürlich eine große Freude. Unser Erzbischof Heiner Koch sprach in seiner Predigt von der Vielfalt des
gottgewollten Lebens und auch von der Einzigartigkeit jedes einzelnen
Lebewesens. Jeder Mensch ist von Gott geliebt und gewollt, egal wer er ist oder wo er herkommt. Er sprach uns Mut zu und drückte seine Freude aus, dass die Katholiken aus den Regionen Uckermark und Barnim sich erneut aufgemacht haben, um gemeinsam den Glauben zu feiern.
Die Gemeinde Wandlitz hatte schöne, moderne Lieder vorbereitet und damit den Gottesdienst wunderbar ausgestaltet. Gemeindeglieder berichten immer wieder, dass die Messe in Chorin für sie ein Höhepunkt des Jahres ist, und das kann man ganz gewiss auch in diesem Jahr so festhalten: es war ein wunderbarer, würdiger Gottesdienst.
Der Wandlitzer Kinderkirchentag wurde um 13 Uhr eröffnet, so dass die
Jüngeren und Jüngsten vielerlei Beschäftigungen nachgehen konnten. An
verschiedensten Ständen gab es Interessantes auszuprobieren. Vom Basteln, Kerzen ziehen, Fotoshooting, Videodreh bis hin zu einem Fußballturnier wurde allerhand geboten. Für Klein und Groß gab es ein Quiz, das viele Teilnehmer fand und an dessen Ende auch eine mit Spannung erwartete Gewinnausschüttung stand. Eine tolle Sache!
Die Eltern und Großeltern nutzten die Zeit zur Begegnung. Untereinander, mit den Pfarrern der Region, mit Prälat Stefan Dybowski, der unserem alten Dekanat schon sehr lange treu verbunden ist, aber auch mit dem Erzbischof, der dazu dankenswerterweise genug Zeit mitgebracht hatte.
Für das leibliche Wohl war gesorgt: Kuchenstand, Imbisswagen, auch der
ParadEIS- Wagen des Erzbistums war gekommen. So kam jeder auf seine
Kosten. Dann wurde es noch einmal richtig laut: Die Rossower Schalmeienkapelle spielte auf und brachte die Teilnehmer in Bewegung. Es war, als würde das Publikum zwei Jahre Stagnation und Rückzug in die vier Wände nach hinten werfen um sich endlich wieder der Freude am gemeinsamen Feiern zu erfreuen. Auch unser Erzbischof ließ sich von flotten Rhythmen und Melodien anstecken.
Ein geistlicher Impuls ließ den Tag gegen 15.15 Uhr ausklingen. Ich kann nur sagen: Seien Sie im nächsten Jahr (wieder) mit dabei. Für die Ausgestaltung sind dann die drei Uckermärker Pfarreien verantwortlich. Bringen Sie sich ein, sammeln Sie Ideen mit uns, dass es 2023 ein mindestens genauso schöner Tag wird wie in diesem Jahr.

Ihr Gemeindereferent Reiner Vedder


Liebe Gemeinde, werte Gäste,
seit dem 4. Mai dürfen wir wieder öffentliche Gottesdienste feiern - unter Beachtung der Vorschriften.
Am Sonntag ist wieder Hl. Messe, in Zehdenick und in Templin um 10 Uhr und jeweils im Wechsel am 1. und 3. Sonnabend im Monat um 17 Uhr in Mildenberg, sowie am 2. und 4. und 5. Sonnabend in Lychen um 17 Uhr. Ausführlicher finden sie alle Angaben im Pfarrbrief.
Die Chorprobe ist um 18.30 Uhr, um 18 Uhr Taizegebet.
  • Pfarrer Höhle
  • Zuletzt aktualisiert am: 25.11.2022